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Kurze Information zu Aschaffenburg:
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Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern, Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und größte Stadt der Region Bayerischer Untermain.
Aschaffenburg gilt als das Tor zum Spessart, und wird wegen seines milden Klimas auch das Bayerische Nizza genannt. Mit seinen knapp 70.000 Einwohnern ist Aschaffenburg zudem nach Würzburg die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken. Aschaffenburg ist Sitz des Landkreises Aschaffenburg und der Fachhochschule Aschaffenburg.
Aschaffenburg liegt an den Flüssen Main und Aschaff, am westlichen Rand des Spessarts und am oberen linken Eck des Mainvierecks.
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Weitere Information zu Aschaffenburg
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An das Stadtgebiet von Aschaffenburg grenzen folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Johannesberg, Glattbach, Goldbach, Haibach, Bessenbach, Sulzbach am Main, Niedernberg, Großostheim, Stockstadt am Main und Mainaschaff.
Der Park Schönbusch liegt mit den gleichnamigen Schlösschen im Stadtteil Nilkheim und ist einer der der ältesten klassischen Landschaftsgärten Deutschlands. Die Kleine Schönbuschallee ist ein schnurgerader, 2.200 Meter langer Weg, der von der Aschaffenburger Innenstadt zum Park Schönbusch führt. Die Allee wird von rund 650 Bäumen, meist Linden, gesäumt und bildet eine Sichtachse vom Schloss Johannisburg zum Schlösschen Schönbusch. Der Schlossgarten von Aschaffenburg zieht sich vom Schloss Johannisburg bis zum Pompejanum und zur St.-Germain-Terrasse. Aufgrund der Platzverhältnisse um das Schloss Johannisburg - mit einem Kapuzinerkloster in unmittelbarer Nähe - konnte dort nie ein repräsentativer Schlossgarten in barockem Stil angelegt werden. So entstand die etwas verwinkelte Anlage am Mainufer mit ihren schmalen, geschwungenen Wegen, Laubengängen und Pergolen, Wänden und Sitznischen, Fußgängerbrücken und Pavillons. Ein Schwerpunkt der Bepflanzung bilden südländische Pflanzen wie Feigen und Agaven, die das besondere mediterrane Flair von Aschaffenburg ausmachen und auch zur Prägung des Spitznamens Bayerisches Nizza beigetragen haben. Im Schlossgarten befindet sich auch ein vom Erzbischof und Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal gebauter Frühstückspavillon. Die Parkanlage Schöntal stammt aus dem Jahre 1780. Sie wurde vor den Toren der Stadt im südlichen Teil als englischer Park angelegt, der nördliche Teil wurde zunächst bis in die 1950er Jahre weiterhin als Hofgarten und Gemüsegarten genutzt. Malerisch auf einer Teichinsel liegt die Ruine der 1522 niedergebrannten Kirche zum Heiligen Grabe. Attraktion im Frühjahr zur Blütezeit ist der Magnolienhain. Im nördlichen Teil befindet sich die alte Orangerie, in der sich heute ein Restaurant mit Biergarten sowie das überregional bekannte Hofgarten-Kabarett des Kabarettisten Urban Priol befindet. Die Fasanerie von Aschaffenburg bildet den Übergang von der Stadt in die freie Landschaft. Der Park wurde im Jahre 1779 unter der Regierung des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Friedrich Karl Joseph von Erthal (1774 - 1802) als kurfürstliches Hofgut und Fasanengarten angelegt. Er diente ursprünglich zur Aufzucht von Fasanen für die Küche des Hofes. Der zuständige Fasanenjäger war für die Lieferung von 800 bis 1.000 Fasanen pro Jahr verantwortlich. Im 19. Jahrhundert verfiel die Anlage jedoch zusehends. In dieser Zeit ereignete sich auch ein Vorfall, an den bis heute ein steinernes Denkmal erinnert. Der erst 20jährige "Forstkandidat" Ferdinand Anton Freiherr von Andrian starb an den Folgen eines hier im Jahre 1824 durchgeführten Duells mit dem Würzburger Studenten Johann Baptist Berg. Die im Jahre 1997 neu als Ruheplatz für Ausflügler gestaltete Stelle heißt heute "Andriansplätzchen". Im Hofgut Fasanerie befindet sich heute ein Restaurant mit Biergarten, ein großer Spielplatz und der Sitz des Aschaffenburger Forstamtes.
Über 720 Geschäfte laden derzeit in Aschaffenburg auf über 200.000 m2; zum Einkaufen ein. Pro Kopf sind das 2,92 m2; Ladenfläche. Die Fußgängerzonen (z. B. Herstallstraße, Sandgasse, Steingasse, Roßmarkt, Frohsinnstraße) bieten alleine knapp 50.000 m2; Verkaufsfläche. Des Weiteren befindet sich hier die City-Galerie, das mit ebenfalls über 50.000 m2; größte innerstädtische Einkaufszentrum Nordbayerns und einzige in Unterfranken. Mit einer Kaufkraftkennziffer von 107,4 liegt der Aschaffenburger Bürger weit über dem Landesdurchschnitt (100). Das entspricht einer Kaufkraft von 17.709 € pro Einwohner. Mit all diesen Geschäften werden nicht nur die knapp 70.000 Aschaffenburger versorgt, sondern auch weitere 400.000 aus dem süd-östlichen Rhein-Main-Gebiet, weitere 175.000 Einwohner aus dem Landkreis Aschaffenburg, 131.000 aus dem Landkreis Miltenberg sowie 132.000 aus dem Landkreis Main-Spessart. Insgesamt ergibt das rund 733.000 potentielle Kunden.
Seit den 1990er Jahren werden die ehemaligen Einrichtungen der US-Armee an der Würzburger Straße im Südwesten von Aschaffenburg am Rande des Stadtteils Schweinheim (Bundesstraße 8, Ausfallstraße in den Spessart, Richtung Würzburg) in Wohngebiete und in eine "Serviceachse" umgewandelt. Neue Einkaufsmöglichkeiten entstehen, die auch Arbeitsplätze in Aschaffenburg schaffen. Bisher größte Einzelansiedlung war am 27. Dezember 2005 die Eröffnung eines Baumarktes der Firma Bauhaus mit 120 neuen Arbeitsplätzen.
Aschaffenburg weist die höchste Dichte an Gaststätten und Kneipen in Deutschland auf - auf rund 400 Einwohner entfällt ein Betrieb der Gastronomie.
Aschaffenburg ist durch die Bahnhöfe Aschaffenburg-Obernau , Aschaffenburg-Süd und Aschaffenburg-Hauptbahnhof (Regional & Fernverkehr) an das Schienennetz angebunden. Es bestehen zahlreiche Nah- sowie Fernverkehrsmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel deutsche Großstädte wie München, Nürnberg, Stuttgart, Bremen, Köln, Düsseldorf, Frankfurt etc. direkt, ohne umsteigen erreichen.
Der Bayernhafen Aschaffenburg , der zur Bayernhafen GmbH & Co. KG gehört, konnte seinen Güterumschlag im Jahre 2005 um fünf Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen erhöhen. Der Hafen liegt strategisch günstig an der transeuropäischen Wasserstraße Rhein-Main-Donau.
Aschaffenburg ist über drei Anschlussstellen an die Bundesautobahn 3 (A3) angebunden (Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-West & Aschaffenburg Zentrum). Über die A3 gelangt man nach Frankfurt am Main (etwa 40 km entfernt) und Würzburg (etwa 80 km entfernt). Durch Aschaffenburg verlaufen die Bundesstraßen B 8 und B 26. Die B 469 tangiert die Stadt im Westen. Der südliche Endpunkt der Bundesautobahn 45 Aschaffenburg- Dortmund liegt bei Aschaffenburg. Im Augenblick wird in Aschaffenburg ein Innenstadtring erbaut, über den man nach Fertigstellung schneller sein Ziel erreichen soll. Der Ring führt einmal um die Innenstadt herum und wird im Stadtteil Damm geschlossen werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2009 geplant.
Der Flugplatz Aschaffenburg befindet sich etwa 10 km entfernt im Bereich der Gemeinde Großostheim. Auf dem südlichen Gebiet des Stadtteils Obernau (Gewerbegebiet Bollenäcker) befindet sich außerdem der Segelflugplatz Altenbachtal, dieser grenzt direkt an der Gemeindegrenze zu Sulzbach am Main im Landkreis Miltenberg - Grenze ist der Altenbach.
Die Website von Aschaffenburg
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